Die Vorteile von Zero Waste in Krisenzeiten

Zero Waste in Zeiten der Krise. Es gab selten Momente, wo ich so froh war Zero Waste zu leben. Also einfach auf Mehrwerg statt Einweg zu setzen. Es fing an in meinen 20ern an mit der Menstruationstasse (nie mehr keine Tampons Zuhause) und geht bis jetzt in meine 30er (immer Stoffwindeln Zuhause).

Hier verrate ich euch meine Lieblingsmüllsparer, die mir in der selbstauferlegten Quarantäne den Weg in die Drogerie ersparen und warum man nie alte Handtücher wegwerfen sollte:


Menstruationstasse statt Tampons, Stoffbinden statt Einwegbinden. Mehrweg Binden Tampons und unseren Period. Cup findest du hier. Sollten grade keine erhältlich sein, kann man sich aus einem alten Handtuch eine dreilagige Binde selber nähen. 


Windeln statt Stoffwindeln. Da empfehle ich, vor der Anschaffung eine Online-Beratung in Anspruch zu nehmen. Statt Einwegunterlagen nehmen wir alte Handtücher. Auch als Feuchttücher benutzen wir alte, klein geschnittene Handtücher, die wir einfach kurz vorm wickeln nass machen. Da man eh Zeit hat und Zuhause ist, empfehle ich sehr sich mit dem Thema „windelfrei“ bzw. Elimination communication zu beschäftigen. - Küchenhandtücher und Lappen statt Küchenrolle. Einfach den Lappen aus alter Kleidung und Küchenhandtücher zuschneiden. Haben ja die meisten Zuhause. Oder?


Stofftaschentücher statt Tempos. Haben wir im Online Shop. Oder zur Not kann man sie selber machen: Einfach ein altes T-shirt in 20cmx20cm Stücke schneiden. Wenn ihr eine Nähmaschine habt, die Ränder vernähen.


HappyPo spart Unmengen an Klopapier. Einfach mit Wasser abspritzen untenrum und Toilettenpapier nur zum trocknen nehmen. Wer keine Po-Dusche mehr erwischen konnte, kann auch einfach eine kleine Falscher mit Wasser füllen und sich damit abgießen. Abtrocknen kann man sich mit einem kleinen, alten Handtuch. Aber bitte jede*r mit einem eigenen.

Foto von Katja Vogt für „Einfach Familie Leben"

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