Nachhaltige Haarpflege: Haarseife und festes Shampoo

Im Schnitt verbrauchen wir 787 Flaschen Shampoo in unserem Leben. Das sind 787 Flaschen zu viel. Nachhaltige Shampoos sind sinnvoll für die Umwelt und auch für Haar und Kopfhaut. Die meisten konventionellen Produkte enthalten nämlich synthetische Tenside, Konservierungsstoffe und Silikone. Das sind Inhaltsstoffe, die ungesund sind und obendrein auch noch schlecht für die Kopfhaut. Die nachhaltige Alternative zu Shampoos in der Plastikflasche sind Haarseifen und feste Shampoos. 

Wir wissen: Unsere festen Shampoos und Haarseifen sparen jede Menge Müll, enthalten keine unerwünschten Zusatzstoffe und sind gut für unsere Haare. Das haben die zwei gemeinsam. Doch was ist eigentlich der Unterschied? Und was davon eignet sich für welches Haar? 

Haarseife

Haarseife wird wie klassische Seife aus Fetten, Ölen und Lauge gesiedet. Sie haben allerdings einen geringeren Fettanteil als Körperseifen. Die Basis der Haarseifen sind Pflanzenöle: Kokosöl, Olivenöl, Johanniskrautöl usw. Ergänzt wird die Seife mit beispielsweise Shea- oder Kakaobutter für eine Extraportion Pflege. Alles in allem enthält Haarseife nur natürliche Inhaltsstoffe und keine synthetischen. Haarseifen sind sehr ergiebig und deswegen preiswert. Das Haar fühlt sich stark und griffig an und ist oft voluminöser. Sie haben einen basischen pH-Wert. 

Bei der Verwendung von Haarseifen empfehlen wir, das Haar mit einer sauren Rinse zu spülen. Diese entfernt Seifenreste aus den Haaren und beugt Kalkseife vor. Kalkseife sind Überreste, die im Haar kleben bleiben und einem das Gefühl geben, das Haar sei beim Waschen nicht ganz sauber geworden.

Für die saure Rinse Zitronensaft oder Bio-Apfelessig mit Wasser mischen, nach der Haarwäsche über die Haare gießen und gut ausspülen. Die saure Spülung schließt die Schuppenschicht und macht das Haar glänzend und leichter kämmbar. Und keine Angst: Die Haare riechen danach nicht nach Essig. Besonders bei kalkhaltigem Wasser ist die saure Spülung wichtig.


Rezept saure Rinse:
1 EL Zitronensaft oder Apfelessig
1 Liter kaltes Wasser
Mischen und als Spülung verwenden

 

Festes Shampoo

Festes Shampoo ist ähnlich wie klassisches Shampoo. Nur fest (überraschend ;)). Es ist pH-neutral bis leicht sauer, es wird aus Tensiden und anderen Füll- und Zusatzstoffen zusammengemischt und schließlich in Form gepresst. Die Basis von festen Shampoos ist vorzugsweise Kokos oder Zucker. Passt hier auf bei der Auswahl. Feste Shampoos können SLS oder SLES enthalten. Das sind Sulifate, welche schäumend oder stark reinigend wirken sollen, aber ungesund für unsere Haut sind. Es lohnt sich also die Inhaltsstoffe zu checken. Wir achten darauf, dass unsere festen Shampoos keine solcher unerwünschten Zusatzstoffe enthalten. 


Grundsätzlich kann man sagen, feste Shampoos sind etwas einfacher in der Handhabung. Besonders für Neulinge im Business. Sie brauchen keine Spülung Wenn man aber mal eine Haarseife gefunden hat, die perfekt passt, ist es kaum vorstellbar, sich wieder davon zu lösen.

Ein großer, großer Vorteil, den beide haben: Die Haare müssen viel seltener gewaschen werden. Es kann am Anfang sein, dass die Haare sich etwas umgewöhnen müssen, da sie "süchtig" nach den künstlichen Zusatzstoffen sind. Die Umstellung kann ein paar Haarwäschen dauern. Aber es lohnt sich. Viel Erfolg!

 

Die Favoriten der Autorin: 
Ich habe mich von oben bis unten durch unser Sortiment getestet, dabei sind die beiden meine zwei Liebsten:

Haarseife Henna: Noch nie war mein Haar so griffig und voluminös. Da merkt man mal wie viel Haare man eigentlich wirklich auf dem Kopf hat. 

Festes Shampoo May Chang: Für alle die, die auch nicht gerne Haare waschen. Die Haar bleiben besonders lange schön und die Anwendung ist kinderleicht.

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RebeccaHIc 16. 04. 2020

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